Kommentar zur neuen Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten

Marcus G. Griffiths 16.03.2017


So ziemlich jeder der sich mit diesem Thema privat oder gewerblich beschäftigt, hat den Erlass der neunen Verordnung zur Regelung des Betriebes von unbemannten Fluggeräten mitverfolgt. Auf Grund des stetigen Zuwachses an gesteuerten Himmelskörpern war es absehbar, dass eine konkrete Regelung her musste. Es ist aber in meinen Augen der hilflos wirkende Versuch, von staatlicher Seite etwas zu reglementieren, dass in seiner Art und Vielfalt, insbesondere aber auch auf Grund seiner Entwicklungsgeschwindigkeit, kaum noch in dieser Weise kontrollierbar erscheint.


Es werden Punkte geregelt, wie Sichtflug, maximale Höhen oder auch das zulässige Höchstgewicht. Betrachte ich aber nun die bereits in Sichtweite befindlichen Entwicklungsprojekte, dann ist die Verordnung schon überholt, wenn sie in Kraft treten wird. Hier ist der einzelne Passus, eine Feuerwehr ist z.B. auf Grund einer Rauchsäule vom Sichtflug ausgeschlossen, doch schon ein erste erkennbarer Punkt.


Nenne ich jetzt ein paar weitere Beispiel, wie die auf Logistikseite geplanten Projekte von DHL oder Amazon, oder wie auch weiter den Einsatz von Drohnen in der Landwirtschaft, welche sich eigenständig befüllen und das Feld düngen. Dann sind das nur erste Beispiele dafür, dass es hier keinen Sichtflug gibt und im schlimmsten Fall niemanden natürliches am anderen Ende der Steuerknüppel im Notfall zum Eingreifen bereit steht.


Vor allem, wer will die Einhaltung dieser Verordnung überhaupt mit welchem Personal und in welcher Intensität überwachen? Ich denke hier werden sich noch große Schluchten auftun und die erste Änderung muss dann auch schon bald herbeigeführt werden. Allein die Verabschiedung der Verordnung ist bereits an Änderungen geknüpft (100 Meter Maximalhöhe...) damit diese überhaupt in ihrer jetzigen Form in Kraft treten kann.


Ich bin auf Eure Meinungen hierzu sehr gespannt...? (MGG)

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