Drohnen werfen Schlupfwespen über Maisfeldern ab

  • Drohnen werfen Schlupfwespen über Maisfeldern ab

    Jochen Korte | 15.07.20174 0
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    Foto: Pilot Stefan Lange, Maschinenring-Geschäftsführer Fritz Hube und Pilot Manuel Kuss bereiten einen Drohnenflug über die Maisfelder vor. Die abgeworfenen Schlupfwespen sind die natürlichen Feinde des Maiszüslers. Foto: Maschinenring



    Pilot Stefan Lange, Maschinenring-Geschäftsführer Fritz Hube und Pilot Manuel Kuss bereiten einen Drohnenflug über die Maisfelder vor. Die abgeworfenen Schlupfwespen sind die natürlichen Feinde des Maiszünslers.

    Die ersten Mähdrescher waren schon am Freitag vergangener Woche in der Haller Bucht bei Otterbach gesichtet worden. Doch dann hatte das Wetter lange nicht mehr mitgespielt. Regenschauer ließen das Korn nicht trocken genug werden. Dabei ist die Wintergerste reif und kann gedroschen werden. Die Ernteaussichten in diesem Jahr sind, so eine vorsichtige Prognose des Landwirtschaftsamtes Ilshofen, durchschnittlich. Und das ist gar nicht so schlecht.


    „Im Frühjahr war es sehr trocken. Für die Getreidebestände kam der Regen Ende Juni fast zu spät“, sagt Werner Balbach, der Leiter des Landwirtschaftsamtes. Zuckerrüben und Mais stünden aber „sehr gut“ da, so seine Beobachtungen. Eine Spitzenernte erwartet er in diesem Jahr nicht. Wohl aber könnten die Erträge bei Mais und Zuckerrüben richtig gut werden. Doch beides würde noch lange auf den Feldern stehen. Da könne noch viel passieren. Die jetzt reife Wintergerste, die Anfang Oktober ausgesät worden sei, habe die Feuchtigkeit des Winters noch gut nutzen können.


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