Umsetzung der neunen Drohnen Verordnung

  • Umsetzung der neunen Drohnen Verordnung


    Wie geht es jetzt weiter mit der vom Bundesrat verabschiedeten Neuen Verordnung?


    Wie geht es jetzt für Drohnenpiloten weiter?


    Die Verordnung wird nun der Bundesregierung zurückgegeben, damit diese die Änderungen einarbeiten und die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt veranlassen kann. Nach der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt tritt die Verordnung gemäß Entwurf am nächsten Tag in Kraft. Ausgenommen davon ist voraussichtlich die Pflicht zur Kennzeichnung des Fluggerätes nach Luftverkehrs-Zulassungsordnung (LuftVZO). Diese Pflicht wird wohl erst zu Beginn des sechsten Monats nach Veröffentlichung in Kraft treten – was aus heutiger Sicht frühestens am 1. September 2017 der Fall sein würde. Der Kenntnisnachweis für Flüge mit Drohnen, die schwerer als 2 Kilogramm sind, wird frühestens am 1. Oktober gefordert, da zunächst die Stellen für die Prüfungsabnahme durch das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) anerkannt werden müssen.


    Regelmäßig Prüfung

    Die Technologie im Bereich des unbemannten Fliegens entwickelt sich schnell weiter: Daher soll die Verordnung den Ländern zufolge mindestens alle zwei Jahre überprüft werden. Es soll damit sichergestellt werden, dass sich die Verordnung angemessen am technischen Entwicklungstand orientiere und in das Luftverkehrsmanagementsystem integriere. Beim Einsatz der Drohnentechnologie gebe es noch viele ungelöste Herausforderungen und offene Fragen. Deshalb möchte die Bundesregierung wirtschaftsnahe Forschung gezielt fördern und so bei der Umsetzung von Innovationen helfen.