Vorstellung der DJI Matrice 200 - Robust gegen Staub und Wasser

  • 26.02.2017
    Vorstellung der DJI Matrice 200 - Robust gegen Staub und Wasser

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    Die neue Serie von Drohnen, die DJI auf dem MWC (Mobile World Congress) 2017 in Barcelona vorgestellt hat, richten sich nicht an die Video- und Foto-Enthusiasten, sondern an Firmen die Inspektionen und Überwachung brauchen und harmoniert mit einer Vielzahl an hauseigenen DJI-Kameras. Der Matrice 200 ist robuster ausgestattet und verstehen sich zumindest auf leichten Regen- und Schneefall und bekommen eine Reihe neuer Sensoren.


    Es wird die Matrice 200 in drei varianten geben. Obendrein haben alle Varianten Batterien für einen 35 Minuten Flug und verstehen sich auf 3D. Mit ihrem ADS-B Reciever können sie zusätzlich vor anderen Flugobjekten in der Umgebung warnen.


    Die M200, M210 und M210 RTK Drohnen haben zwar die gleiche DJI Pilot App und können Objekte tracken, aber es gibt mehr. Die M200 (mit nur einem Kamera-Gibel) kommt mit Flighthub, um den Videofeed an eine Basistation weiterzuleiten und Flightsense, um automatisch störenden Objekten auf der Flugroute auszuweichen.


    Die M210 kommt mit zwei Gimbeln und die M210 RTK soll auf den Millimeter genau navigierbar sein.


    Kompatibel ist die Matrice 200 mit:


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    Beim DJI Matrice M200 setzt der Hersteller auf ein faltbares Design, um die Drohne möglichst kompakt und schnell einsatzbereit zu machen. Mit Dimensionen von 716 Millimetern x 220 Millimetern x 236 Millimetern im eingeklappten Transport-Zustand und einem Gewicht von 3,80 Kilogramm (bei Verwendung von TB50-Akkus) reiht sich der Quadrocopter unter die eher kompakteren Industrie-Drohnen ein.


    Erwähnenswert ist die IP43-Zertifizierung – demnach ist der DJI Matrice M200 laut IP-Schutzklassen gegenüber Fremdkörpern mit einem Durchmesser von 1,0 Millimetern und größer sowie Sprühwasser
    hinreichend geschützt. Staubdicht oder gar wasserdicht ist der Matrice M200 jedoch nicht. Typische Einsatzzwecke für den Matrice M200: Landwirtschaft und Forstwirtschaft, Photovoltaik-Inspektion,
    Brandbekämpfung oder Architektur- und Offshore-Inspektion.


    Der DJI Matrice M200 wird mit einem Transportkoffer ausgeliefert, der abgesehen vom Fluggerät ausreichend Platz für bis zu sechs Akkus, zwei Payload-Einheiten, Ersatzpropeller, einen Controller, ein Ladegerät sowie ein Multiladegerät als auch ein CrystalSky-Monitor oder ein Apple iPad bieten soll.


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    Der Matrice 200 erbt viel Technik vom Inspire 2

    Abgesehen von den klappbaren Auslegern und der hohen Kompatibilität mit dem DJI-Ökosystem bekommt der DJI Matrice M200 allerhand neueste Technik spendiert, die bereits beim DJI Inspire 2 eingesetzt wird. Dazu können sich unter anderem duales und selbstheizendes Akku-System, FPV-Kamera für zwei verschiedene Kameraperspektiven bzw. FPV-Ansichten oder duale IMU-, Barometer-, Kompass- und GPS-Sensoren für gesteigerte Zuverlässigkeit zählen. In Sachen Akku hat der ambitionierte UAV-Pilot die Wahl zwischen TB50-Akkus mit jeweils 4.280 mAh oder leistungsstärkeren TB55-Energiespeichern mit jeweils 7.760 mAh. Selbstverständlich verfügt auch der DJI Matrice M200 über ein Anti-Kollisionssystem, das sich aus nach oben gerichteten Infrarot-Sensoren, nach vorn gerichteten Stereo-Kameras sowie nach unten gerichteten Ultraschall-Sensoren zusammensetzt. Neu ist das DJI AirSense-System – ein ADS-B Receiver, der dem Piloten Echtzeit-Informationen über nahegelegene Flugzeuge bereitstellt.


    Insgesamt verfügt der DJI Matrice M200 über sieben Sensoren, die für die Hindernisvermeidung zuständig sind. Somit muss der Pilot natürlich auch beim industriellen Einsatz nicht auf intelligente Flugmodi wie ActiveTrack oder Point of Interest verzichten. In Sachen Steuerung kommt die herkömmliche und altbekannte DJI-Fernsteuerung sowie die passende DJI Pilot-App oder DJI GO 4-App zum Einsatz. Die Signal- und Bildübertragung geht mittels hauseigenem Lightbridge-System vonstatten, das in seinem aktuellsten Entwicklungsstand beträchtliche Reichweiten von bis zu sieben Kilometern, enorm geringe Verzögerungszeiten sowie eine Bildübertragung in hochauflösender 1080p-Qualität ermöglicht. Wer möchte, kann den DJI Matrice M200 auch mit der neuen DJI Goggle – einer DJI-hauseigenen FPV-Videobrille – in Betrieb nehmen.


    Max Flight Time (No Payload, mit TB50) 27min

    Max Flight Time (No Payload, mit TB55) 38min

    Max Flight Time (6kg Payload, mit TB50) 13min

    Max Flight Time (6kg Payload, mit TB55) 24min


    Im zweiten Quartal sollen die DJI Matrice 200 auf den Markt kommen. Weitere Infos dirket bei [Blockierte Grafik: http://www.drohnen-freunde.de/forum/images/dji200_60.png]